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Ausflüge

Liebe Gäste der IBRA 2023 aus Nah und Fern,

die Präsentation der weltweiten Philatelie in den Hallen der Messe Essen von 25. bis zum 28. Mai 2023 ist eine großartige Sache. Viele Aussteller aus allen Kontinenten präsentieren hochwertige, einzigartige Exponate in großer Vielfalt. Dafür sind wir dankbar und auch stolz und so ist es dem Organisationsteam auch ein Bedürfnis, für die Gäste aus aller Welt gute Gastgeber zu sein.

Gute Gastgeber zu sein bedeutet nicht nur eine möglichst optimale Ausstellung vorzubereiten, es bietet sich damit auch die Chance, denen die es möchten, unser Deutschland etwas näher kennenzulernen. Wir haben daher ein Ausflugsprogramm entwickelt, für das sich Besucher aus dem In- und Ausland gerne anmelden können.

Folgende Ausflüge sind vorgesehen:
Mittwoch, 24. Mai 2023, 13.00 Uhr bis etwa 18.00 Uhr:
Fahrt in die Landeshauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen nach DÜSSELDORF

Freitag, 26. Mai 2023, 8.30 Uhr bis etwa 18.00 Uhr:
Fahrt in die alte deutsche Kaiserstadt AACHEN

Samstag, 27. Mai 2023, 10.30 Uhr bis etwa 14.00 Uhr:
Besichtigung UNESCO Weltkulturerbe ZECHE ZOLLVEREIN in ESSEN

Sonntag, 28. Mai 2023, 9.30 Uhr bis etwa 13.00 Uhr:
Besuch des weltberühmten FOLKWANG-MUSEUM in ESSEN

Die Fahrten beginnen und enden jeweils am Hotel Bredeney in Essen


Zur Fahrt nach Düsseldorf am Mittwoch, 24. Mai 2023:

Blick auf Düsseldorf am Rhein

Düsseldorf ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Düsseldorf ist Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund 10,2 Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,7 Millionen Einwohnern. Die Stadt liegt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes.
Die Rheinmetropole Düsseldorf gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands. Zudem ist sie der umsatzstärkste deutsche Standort für Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung und Kleidermode sowie ein wichtiger Finanz- und Börsenplatz. Auch ist sie ein führender Standort des Kunsthandels in Deutschland.

Was erleben Sie?
Der Gästeführer begleitet Sie in Ihrem Bus auf einer Stadtrundfahrt durch Düsseldorf, und zwar kurzweilig, unterhaltsam und informativ. Er zeigt Ihnen die sehenswertesten Orte von Düsseldorf, der pulsierenden Metropole am Rhein mit einer gelungenen Kombination aus Tradition, Moderne und Trends.
Die Stadt Düsseldorf ist sehr lebendig und vielfältig und die Lebensfreude in dieser Metropole spürt man überall. Die Busrundfahrt führt durch die Innenstadt, über die Königsallee, eine der weltweit elegantesten Flanier- und Shoppingmeilen, durch das ‚Klein-Tokyo‘ genannte Japan-Viertel, entlang des Hofgartens, der ‚grünen Lunge‘ Düsseldorfs, über die Düsseldorfer Schrägseilbrücken mit Panoramablick auf den Rhein und die Altstadt, durch das linksrheinische Oberkassel mit seinen Jugendstilhäusern, dem bevorzugten Wohnviertel für Prominente, Künstler und Sportler in Düsseldorf, und von dort zum 240 m hohen Rheinturm und zum MedienHafen. Von dort geht es durch die Innenstadt zum Burgplatz im Herzen der Düsseldorfer Altstadt (Endpunkt). Kurze Rundgänge durch den MedienHafen und am Schluss durch die Düsseldorfer Altstadt (Kurzbesuch einer Altstadtkneippe mit Altbier-Angebot) und der in Deutschland einmaligen Rheinuferpromenade runden die Stadtrundfahrt ab.

Kosten für Busfahrt, Stadtrundfahrt und Altstadtführung (ohne Getränke) in Englisch und Deutsch: pro Person: 40 €


Zur Fahrt nach Aachen am Freitag, 26. Mai 2023:

Foto: Stadt Aachen/Jörg Hempel

Aachen ist eine Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln. 1890 überschritt Aachen erstmals die Einwohnerzahl von 100.000 und ist seitdem die westlichste deutsche Großstadt. Aachen grenzt an die Niederlande und Belgien.

Das Wahrzeichen der Stadt, der Aachener Dom, geht auf die als Meisterwerk der karolingischen Baukunst geltende Pfalzkapelle der von Karl dem Großen gegründeten Aachener Königspfalz zurück. Gemeinsam mit dem Domschatz wurde der Dom im Jahr 1978 als erstes deutsches und als weltweit zweites Kulturdenkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Stadt ist Bischofssitz des Bistums Aachen und Austragungsort des alljährlich stattfindenden Reitsportturniers CHIO Aachen. Ferner ist sie insbesondere durch die Aachener Printen als lokale Spezialität ein bedeutender Standort der deutschen Süßwarenindustrie.

Bedingt durch die Grenzlage „im Herzen Europas“ finden sich zahlreiche kulturelle, besonders auch architektonische Einflüsse aus den Nachbarregionen, dem belgisch-niederländischen Raum. Wohl nicht zuletzt auch aufgrund dieses europäischen Charakters – schon zu Lebzeiten wurde Karl der Große, der Aachen zum politischen, kulturellen und spirituellen Zentrum seines Reiches machte, Pater Europae („Vater Europas“) genannt – wird hier seit 1950 jährlich der Internationale Karlspreis für Verdienste um den europäischen Einigungsprozess an Persönlichkeiten des In- und Auslands verliehen.

Was erleben Sie?
Stadtführung und individuelle Dombesichtigung
Der Gästeführer in Aachen übernimmt uns um 11 Uhr am Theaterplatz und zeigt uns die historisch-interessanten Plätze der Altstadt. Dauer etwa 70 Minuten. Von dort geht es ins Restaurant „Ratskeller“ (Essen auf Selbstzahlbasis).

Der Dom zu Aachen
Von dort geht es per kurzem Fußweg zu einer individuellen Besichtigung (keine Führung) des Doms. Der Aachener Dom ist die Bischofskirche des Bistums Aachen und das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt. Der Dom besteht aus mehreren Teilbauten, deren jeweilige Entstehungszeiten die Epoche des Frühmittelalters bis hin zur späten Neuzeit umfassen. Das karolingische Oktogon, ehemals die Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz, ist das bedeutendste architektonische Beispiel für die karolingische Renaissance. Karl der Große ließ den Zentralbau gegen Ende des achten Jahrhunderts als Kern seiner Pfalzanlage errichten.

Die Funktion des Kirchenbaus veränderte sich im Laufe der Geschichte von der einst karolingischen Pfalzkapelle, über die Münsterkirche des Marienstiftes, zum Bischofsdom der Gegenwart. Als Mausoleum Karls des Großen war die Stiftskirche von 936 bis 1531 Krönungsort römisch-deutscher Könige. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich Aachen zu einem bedeutenden Wallfahrtsort mit der alle sieben Jahre stattfindenden Heiligtumsfahrt.

Im westlichen Galeriejoch, im Obergeschoss gegenüber dem Chor, steht der Aachener Königsthron. Der Thron ist ein schlichter Marmorsessel, der vermutlich aus Spolien der Grabeskirche in Jerusalem besteht. Das Aussehen und der Standort des Thrones wurden im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert. Zwischen 936 und 1531 haben 30 deutsche Könige nach ihrer Salbung und Krönung am Hauptaltar diesen Thron bestiegen.

Etwas süßes braucht der Mensch: z.B. Aachener Printen
Daher erwartet die Reisegruppe um 15.30 Uhr die Printenbäckerei Klein. Aachener Printen sind eine spezielle Sorte brauner Lebkuchen, die etwa seit dem Jahr 1820 in Aachen gebacken wird. Die Bezeichnung „Printe“ existierte dagegen schon wesentlich früher und entwickelte sich aus dem englischen „print“ und dem niederländischen „prent“, und für „Werkzeug zum Drücken“ bzw. „eingedrückte Abbildung“ oder „Auf-, Abdruck“ steht. Der Name bezieht sich auf die Verwendung von kunstvoll geschnitzten und bedruckten Holzmodeln, in die bei der Herstellung des im 15. Jahrhundert eingeführten damaligen Gebildbrotes der Teig eingelassen und gedrückt wurde.

Wenn dann noch Zeit ist, fährt der Bus 16.30 Uhr über die Max-Straße in Aachen zurück nach Essen. In der Max-Straße steht das Postamt, in bereits am 19. März 1944 die ersten AM-Post-Marken verkauft wurden, also bereits einige Wochen vor der Kapitulation des Deutschen Reiches. Schon im März 1944 stand fest, dass nach der Besetzung Deutschlands Postwertzeichen mit der Inschrift „AM POST“ (= Allied Military Post) in Umlauf gebracht werden sollten.

Vor allem die Amerikaner drangen darauf, neue Briefmarken einzuführen, um damit die Besetzung und den Neuanfang zum Ausdruck zu bringen und eine Weiterverwendung vorhandener Postwertzeichen mit Überdruck oder Ähnlichem zu verhindern. Im Mittelpunkt des Motives der AM-POST-Marken von William A. Roach steht ein von Ornamenten umgebenes „M“ für die Währung „Mark“, umgeben von der Nominale und der Inschrift „DEUTSCHLAND“. Die nationale Identität des besetzten Landes sollte in jedem Fall erhalten bleiben.

Kosten für Busfahrt und Altstadtführung in Englisch und Deutsch: pro Person: 55 €
Restaurant und Printenbäckerei auf Selbstkostenbasis


Tripp zum Weltkulturerbe ZECHE ZOLLVEREIN am Samstag 27. Mai 2023:

Die Zeche und Kokerei Zollverein wurde am 14. Dezember 2001 als „Industriekomplex Zeche Zollverein“ in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Seitdem gehört die ehemalige Industrieanlage offiziell zu den bedeutendsten Kulturgütern der Welt.
In ihrer Begründung benannte die UNESCO zwei zentrale Kriterien für die Entscheidung: „Der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen ist ein bemerkenswertes Industriedenkmal, weil seine Gebäude herausragende Beispiele für die Anwendung der Gestaltungskonzepte der Bauhaus-Architektur in einem industriellen Gesamtzusammenhang sind. Die technischen und sonstigen Strukturen auf Zollverein XII dokumentieren eine entscheidende Phase der traditionellen Schwerindustrie Europas, in der architektonische Konzepte von außergewöhnlicher Qualität einfühlsam und sicher eingesetzt wurden.“

Durchgestaltet bis in die Details der Lampen, Treppengeländer und Türgriffe ist der komplett erhaltene Komplex von Zeche und Kokerei Zollverein ein Gesamtkunstwerk und repräsentiert exemplarisch die soziale, ökonomische, ästhetische und industrielle Geschichte des Kohle- und Stahlzeitalters.
Noch heute besticht die symmetrische Anordnung der Gebäude auf zwei Blickachsen. Die 20 Einzelgebäude bilden die technischen Arbeits- und Produktionsabläufe der Kohleförderung ab, und zwar nach der Bauhaus-Maxime, dass sich die Form an der Funktion orientieren soll. Dieses auf dem Effizienzgedanken „form follows function“ fußende funktionale Prinzip verbindet Zollverein mit den zukunftsweisenden Visionen der Bauhauszeit in den 1920er-Jahren, die auch im Ruhrgebiet, dem industriellen Westen, zum Nährboden für die Moderne wurden.
Die neusachliche Stahlfachwerkarchitektur auf der 1932 in Betrieb genommenen Schachtanlage XII der Zeche Zollverein und auf der in den 1950er-Jahren in der gleichen Formensprache errichten Kokerei Zollverein stellt insofern eine eigenständige Variante des Bauhaus-Gedankens dar. Sie ist Ausdruck der engen Verbindung von Industriedesign und Architektur, beeinflusste die Industriearchitektur nachfolgender Generationen und brachte Zollverein schon zu Betriebszeiten den Ruf als „schönste Zeche der Welt“ ein.

Der erlebnisreiche Ausflug am Samstag bringt uns zu diesem Weltkulturerbe der Industrien, die Essen und das Ruhrgebiet über Jahrhunderte geprägt haben.
Mit dem Bus geht es um 10.30 Uhr los, die Rückkehr ist gegen 14.30 Uhr vorgesehen.

Bei dieser Führung lernen die Besucherinnen und Besucher die Produktionsabläufe der einst größten und leistungsstärksten Steinkohlenzeche der Welt kennen.
Auf dem Weg von der Schachthalle, in der früher die Kohle ankam, durch die Wipperhalle, Sieberei und Werkstätten erfahren die Führungsgäste Details zu den Arbeits- und Lebensbedingungen der Zollverein-Bergleute. Außerdem erhalten sie Einblick in die Architektur, die Natur und den Wandel Zollvereins vom Bergwerk zum modernen Kulturstandort.“

Kosten für Busfahrt und Führung in Englisch und Deutsch: pro Person: 20 €

 


Besuch des Essener FOLKWANG-MUSEUMS am Sonntag 28. Mai 2023:

Der Bus bringt uns um 10.30 Uhr direkt zum Museum in Essen. Dort ist eine Führung deutsch/englisch durch die Dauerausstellung des Museums vorgesehen. Rückankunft am Hotel Bredeney gegen 13.00 Uhr
Das Museum Folkwang ist eines der renommiertesten deutschen Kunstmuseen mit einer herausragenden Sammlung der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945 sowie der Fotografie. Daneben beherbergt das Museum Folkwang auch umfassende Sammlungen zur Grafik, Archäologie, Weltkunst und Kunstgewerbe sowie zum Plakat. Spitzenwerke von van Gogh, Cézanne, Gauguin treffen auf Arbeiten von Rothko, Pollock, Richter. Es ist das erste deutsche Kunstmuseum in der Größe, das allen Besuchern freien Eintritt in die eigene Sammlung gewährt. Seine Ausstellungen und Veranstaltungen machen das Museum Folkwang zu einer Stätte des lebhaften Austausches mit Kunst, Kultur und Leben.

Schwerpunkte der Sammlung liegen auf französischen und deutschen Werken der Moderne, insbesondere aus der Zeit des Nachimpressionismus und Expressionismus, während das frühe 19. Jahrhundert mit bedeutenden Gemälden der Romantik und des Klassizismus vertreten ist. In den 1950er- und 1960er-Jahren sind wesentliche Konvolute hochkarätiger Werke des US-amerikanischen Abstrakten Expressionismus sowie des europäischen Informel zusammengetragen worden. Darüber hinaus wurde eine vielseitige Sammlung an Videokunst durch ein besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren aktives Videostudio am Haus geprägt. Heute greift die stetig wachsende Sammlung aktuelle Tendenzen der internationalen Gegenwartskunst auf.

Die Sammlung umfasst aktuell circa 1500 Werke von rund 500 Künstler:innen, die überwiegend zwischen 1800 und der Gegenwart entstanden sind. Anhand der herausragenden Sammlung können wichtige Tendenzen in der Entwicklung von der europäischen und nordamerikanischen Moderne bis zur Gegenwart verfolgt werden. Während bis in die 1950er-Jahre vor allem Gemälde und Plastiken gesammelt wurden, öffnet sich die Sammlung, den künstlerischen Entwicklungen folgend, seither sämtlichen Medien und Materialien.

Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung in Englisch und Deutsch: pro Person: 20 €


Die Ausflugsfahrten finden nur bei ausreichender Beteiligung statt. Die Teilnahme an den Ausflügen erfolgt prinzipiell auf eigene Verantwortung. Die verbindliche Bezahlung der gebuchten Ausflüge erfolgt durch mich in bar am 23. Mai 2023 in Essen. Bei Ausfall einer Fahrt wird der dafür geleistete Preis in Essen bar zurückerstattet.
Fotos/Texte: teils Google/Wikipedia